Afu - DL2USR

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Amateurfunk ist ein technisch anspruchsvolles Hobby. Vorraussetzung ist eine bestandene Prüfung vor der Bundesnetzagentur (BNetzA). Nach der Prüfung erhält man eine, seiner Zeugnisklasse, entsprechende Genehmigungsurkunde. Auf dieser wird auch das persönliche Rufzeichen zugeteilt. Dieses ist weltweit einmalig und kennzeichnet die Staatszugehörigkeit und die Genehmigungsklasse. Über dieses Rufzeichen ist der Amateur eindeutig zuordenbar. Entsprechend der Genehmigung kann auf den dafür zugelassenen Frequenzen Funkbetrieb durchgeführt werden. Das Hobby bietet ein breites Spektrum an drahtloser Kommunikation und reicht von Sprechfunk über digitale Betriebsarten mittels PC, Satellitenfunk bis hin zum Amateurfernsehen. Ob stationär  von zu Hause oder mobil aus dem Fahrzeug kann man das Hobby ausüben. Abhängig von den bestehenden Ausbreitungsbedingungen variiert die überbrückbare Entfernung. Aber auch der Plausch in der Ortsrunde über das regionale Relais ist möglich. Und weil allein Funken nur halber Spaß ist, kann man sich im Zusammenschluß der Funkamateure in Deutschland dem DARC e.V. organisieren. Dieser stellt seinen Mitgliedern weitere Leistungen - wie den QSL-Versand - zur Verfügung. Der DARC e.V. unterteilt sich in die Distrikte (auf Ebene der Bundesländer) und die Ortsverbände.



Es war einmal vor vielen, vielen Jahren ... oder, wie ich zum Amateurfunk kam!
So wie fast jede Geschichte beginnt könnte auch diese hier anfangen. Aber es ist wirklich schon viele Jahre her und alles begann mit einem gewissen Interesse an Funktechnik/Elektronik. Über die GST - andere Möglichkeiten gab es ja nicht groß - habe ich die Grundlagen der Morsetelegrafie erlernt. Naja eigentlich war Sprechfunk die interessantere Richtung, aber so speziell ging das dann nicht. Während der Armeezeit konnte ich diese Kenntnisse nicht anwenden, hier standen Vermittlungstechnik und die Fernschreibmechanik auf der Tagesordnung. Ganz verlor ich den Amateurfunk allerdings nicht aus den Augen (Ohren), wenn sich die Gelegenheit bot lauschte ich schon mal auf den vorhandenen Kurzwellengeräten (Sprechfunk). Die Telegrafiekenntnisse gerieten in Vergessenheit, wohl auch das Interesse selbst etwas dafür zu tun. Der CB-Funk wurde interessant, hier konnte man gleich loslegen. Allerdings war er für mich nicht so das rechte Medium, es herrschte bald Chaos, einer störte den anderen und es wurde um das Thema Funk stiller. Nach vielen Jahren, traf ich einen Kumpel aus den alten CB-Funkzeiten wieder. Das Gespräch kam auf den Punkt - Funk! Wolfgang Haude erzählte mir das er an einem Fernlehrgang teilnimmt und  die Lizenz zur Klasse 3 ablegen möchte. Auch Manni - Manfred Maske war mit von Partie. Von dem ganzen Thema Funk wollte ich anfangs nichts mehr wissen, ich hatte einen Schlußstrich gezogen. Aber so richtig ließ es mich nicht mehr los, Wolfgang bohrte weiter und meine alte Hörernummer Y2-EA-12011L kam wieder schwach in Erinnerung. Allerdings war damit nach den vielen Jahren kein Blumentopf mehr zu gewinnen! Dann tauchte ein weiterer Name auf  - Manfred Schenk - von ihm hatte ich die Grundlagen in Telegrafie erlernt. Das war vor 17 Jahren gewesen und nach etwas suchen fand ich sogar noch meine Morsetaste. Auch die Zeichen kamen mir noch vertraut vor. Langsam wurde ich neugieriger. Als Manfred, Wolfgang die Möglichkeiten der digitalen Betriebsarten in seinem Shack vorführte, habe ich die Chance genutzt und bin mitgegangen. Dieser Schritt und Manfred´s Satz "Dann fahr doch gleich mit zur Prüfung, das kannst Du!" sollten besondere Bedeutung bekommen. Kurz darauf war ich bereits Mitglied im DARC und lernte für die Lizenz-Klasse 3. Man sollte halt niemals NIE sagen! Am 26.06.01 war es dann soweit, wir traten in Dresden zur Prüfung an und bestanden alle drei! Am 07.03.2007 ging es wieder Richtung Dresden zur Bundesnetzagentur, diesmal stand die Erweiterungsprüfung von Klasse E (ehemals Klasse 3) zur Klasse A auf dem Plan. Mit dem Bestehen änderte sich das Rufzeichen nur ganz minimal. Aus dem "O" an zweiter Stelle wurde das "L"!

Meine Technik:
- IC-7410 (opt. ZF-Filter 3KHz), RigExpert TI-7
 
- IC-706MKIIG (opt.Filter 350Hz CW/RTTY, opt. Filter 1.9kHz SSB), Z-100Plus, RigExpert TI-7

- SEG15d mit HLA150 Plus, Versa Tuner II
 
- TM-D700
 
- Ant. FD4 / X50
 
  HAM-Office, MixW, bevorzugt in SSB und digitalen Betriebsarten qrv




(c) St. Reitinger 07/2018
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